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Die Heidschnuckenhaltung war bis weit hinein in das 19. Jahrhundert neben der Bienenzucht (Immenhaltung) der hauptsächliche Erwerbszweig der Heidebauern und -bäuerinnen in der Heidmark. Auch die Oelfkes in Oerbke und Obergrünhagen und die Kothes in Oberndorfmark hielten jahrhundertelang Heidschnucken. Das dürfte auch auf dem Hof Obergrünhagen und sicher auch auf dem Freerks Hof in Vierde so gewesen sein. Ob auch auf dem Leitzmannshof in Vierde Ende des 19. Jahrhunderts und zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch Heidschnucken gehalten wurden, wurde im Rahmen dieser Oelfke-Chronik noch nicht recherchiert.

GeschichtlichesBearbeiten

Es gibt mehrere Arten von Heidschnucken. In der Heidmark und auch in anderen norddeutschen Herden waren vor allem die graue und weiße sowie auch gehörnte und hornlose Schnucken verbreitet. Sie waren recht genügsam. Diese wurden im zwanzigsten Jahrhundert durch Durchzüchtung zu den heute bekannten Rassen ausgeformt und dabei auch die Gewichte nahezu verdoppelt, heißt es in einer Beschreibung in der deutschen Wikipedia.

Als es nach der Erfindung von Dampfpflügen gelang, den in der Heidmark vorhandenen Ortstein zu brechen und Ackerboden zu kultivieren, rückte die Heidschnuckenhaltung und auch die Bienenhaltung mehr und mehr in den Hintergrund.

WeblinksBearbeiten

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