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Preise und Geld waren seit jeher selbstverständlich auch in der Heidmark wichtig. Die Abgaben von den Höfen und somit auch von den Oelfke-Höfen bestanden in Naturalien und in Geld.

Der Wert des GeldesBearbeiten

Hans Stuhlmacher, Autor des Buches "Die Heidmark" hatte 1939 recherchiert: "Da das Geld in alter zeit einen ungleich höheren Wert hatte, der einmal feststehende Satz aber nicht geändert wurde, standen die mit Geldabgaben belasteten Höfe oft günstiger da als die, die Früchte und Vieh zu geben hatten. Es gab Höfe, die einige Groschen Zins gaben, während der Nachbar dem damaligen Werte entsprechend einige Hintern Roggen liefern mußte. Mit dem Gelde blieb es bei den Groschen, dagegen war der Hintern Roggen auf ein Taler und darüber gestiegen. Doch stieg zur Zeit des dreißigjährigen Krieges auch der Wert des Geldes sehr stark, gegen das Jahr 1601 war 1621 der Taler um das Zehnfache gesteigen."

Die offiziellen ZahlungsmittelBearbeiten

Von 1600 bis etwa 1673:

  • 1 Reichstaler = 32 Schilling (1 Schlinng = 12 Pfennige)

Von 1673 bis etwa 1820:

  • 1 Reichstaler = 36 Mariengroschen (1 Mariengroschen = 288 Pfennige)
  • 1 Gulden = 16 Gute oder 24 Mariengroschen (1 Mariengroschen = 8 Pfennige)

Von 1820 bis etwa 1866:

  • 1 Reichstaler = 24 Gutegroschen = 288 Pfennige (1 Groschen = 12 Pfennige)

Von 1866 bis zur Einführung der Mark:

  • 1 Reichstaler = 30 Silbergroschen = 300 Pfennige (1 Silbergroschen = 10 Pfennige)
  • 1 Pistole = 5,5 Reichstaler
  • 10 Taler Gold = 11 Taler Courant

Von 1876 bis 1923

Von 1924 bis 1948

  • 1 Reichsmark bzw. Rentenmark (RM) = 100 Reichspfennig bzw. Rentenpfennig (Rpf.)

Von 1948 bis 2002 (BRD) bzw. bis 1990 (DDR)

  • 1 Deutsche Mark = 100 Pfennig (BRD)
  • 1 Mark der DDR = 100 Pfennig (DDR

Die PreiseBearbeiten

1824:

  • 1 neues Hufeisen = 4 Groschen
  • 1 altes Hufeisen = 1 1/2 Groschen
  • 1 Hintern Roggen = 1 Groschen

1830

  • 1 neues Spinnrag = 22 Groschen
  • 1 Paar neue Schuhe aus Kalbsleder = 20 Groschen
  • 2 Stiefel besohl = 10 Groschen

1820

  • 1 Pfund Rindfleisch = 2 Groschen
  • 1 Kuh (1830) = 30 Taler
  • 1 Fuder Heide = 16 Groschen

Der Lohn eines MaurersBearbeiten

  • Der Tageslohn für einen Maurer betrug anno 1836: 60 Pfennige. Dafür konnte sich der Maurer immerhin zweieinhalb Pfund bestes Rindfleisch kaufen.

Die ständigen PreisveränderungenBearbeiten

Die Preise änderten sich in alter Zeit fast jedes Jahr. Zu diesem Umstand gab es in der Heidmark ein Sprichwort, das lautete:

"Gott gibt das Wetter
und danach die Preise."

Die QuellenBearbeiten

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